Grippe kann Sie von einem Tag auf den anderen ausbremsen: plötzliches Fieber, starke Gliederschmerzen, trockener Husten, tiefe Erschöpfung. Wichtig ist, dass Sie Influenza früh einordnen, andere schützen und wissen, wann ärztliche Hilfe sinnvoll ist. Die rechtzeitige Impfung bleibt der wichtigste Hebel gegen schwere Verläufe, auch wenn die Schutzwirkung je nach Saison schwankt.
- Schnelles Wissen
- Was ist Influenza A und Influenza B und ist eines „gefährlicher“?
- Welche Symptome hat Influenza?
- Wie wird Influenza im Labor nachgewiesen und wann ist das sinnvoll?
- Ist Influenza sehr ansteckend und wie wird sie übertragen?
- Sind Grippe und Influenza das Gleiche und wie unterscheidet sich das vom grippalen Infekt?
- Wie lange ist man krank bei Influenza und wann ist man wieder fit?
- Wann ist der schlimmste Tag bei Influenza?
- Soll man mit Influenza zu Hause bleiben und was hilft im Alltag?
- Welche Hausmittel können bei Influenza die Beschwerden lindern?
- Wann ist die Grippeimpfung sinnvoll und warum jedes Jahr?
- Was bedeutet H3N2 und schützt die Impfung auch bei neuen Varianten?
- Expertenstimmen zum Thema
- Medi-Helpster: Ärztliche Einordnung für Sie
- Was können Sie konkret tun?
- FAQ
- Was ist …? Begriffe kurz erklärt
- Quellen
Wenn Sie gerade akut krank sind: Unten finden Sie Warnzeichen, wie lange man ansteckend ist und welche Hausmittel helfen.
Schnelles Wissen
Das Wichtigste für Sie auf einen Blick:
Was ist Influenza A und Influenza B und ist eines „gefährlicher“?
Die echte Grippe (Influenza) wird vor allem durch Influenza-A- und Influenza-B-Viren ausgelöst. Influenza kommt weltweit vor: In gemäßigten Zonen gibt es meist Wellen im jeweiligen Winter (Nord- und Südhalbkugel; wenn Sie reisen, kann die ‚Saison‘ daher anders liegen), in den Tropen kann sie eher ganzjährig auftreten. Für Sie ist wichtig: Beide können eine richtige Grippe verursachen, und welche Variante schlimmer ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.
- Influenza A kommt häufiger vor und kann in manchen Saisons die Grippewelle stärker prägen (zum Beispiel mit Varianten wie H1N1 oder H3N2).
- Influenza B spielt aber in einzelnen Saisons ebenfalls eine große Rolle.
- Ob ein Verlauf schwer wird, hängt nicht von A oder B ab, sondern vor allem von Ihrem persönlichen Risiko ab (Alter, Schwangerschaft, Vorerkrankungen, geschwächtes Immunsystem).
- Beide Typen werden ähnlich übertragen (vor allem im Nahkontakt über ausgeatmete infektiöse Partikel, zusätzlich über Hände und Oberflächen). Ein generelles „A steckt immer mehr an als B“ ist für den Alltag nicht verlässlich.
- An den Symptomen allein können Sie A und B nicht sicher unterscheiden. Wenn es wirklich wichtig ist, geht das nur über einen Labortest.
Welche Symptome hat Influenza?
Influenza beginnt häufig plötzlich und macht viele Menschen rasch deutlich krank. Typisch sind Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel- und/oder Kopfschmerzen.
- Häufig kommen starke Schwäche, Schweißausbrüche und Schnupfen dazu.
- Andere Atemwegsinfekte können ähnlich aussehen; sicher abgrenzen lässt sich das letztlich nur per Labordiagnostik.
- Ärztlich abklären: Atemnot, deutlich schlechter Allgemeinzustand, Schwangerschaft, hohes Alter oder relevante Vorerkrankungen.
Husten kann viele Ursachen haben und muss keineswegs immer mit einer infektiösen Erkrankung zusammenhängen:
- Husten als Nebenwirkung von Medikamenten
- Reizhusten: Trockener Husten als belastendes Symptom
- ACE-Hemmer: Blutdrucksenkende Medikamente mit typischer Nebenwirkung Reizhusten
- Gesundheitsrisiko – Schimmel in der Wohnung
Wie wird Influenza im Labor nachgewiesen und wann ist das sinnvoll?
Viele andere Atemwegserreger können ein sehr ähnliches Krankheitsbild verursachen. In der Hochphase einer Grippewelle kann die typische Symptomatik zwar oft schon klinisch sehr aussagekräftig sein, in bestimmten Situationen ist eine laborgestützte Abklärung aber wichtig.
- Untersucht wird je nach Test entweder Virus-Erbmaterial (PCR) oder Virusbestandteile (Antigen-Test, z. B. ELISA oder Schnelltest); als Goldstandard gilt die PCR.
- Ein Schnelltest kann in der Praxis für eine rasche Orientierung hilfreich sein. Ein negativer Schnelltest schließt Influenza jedoch nicht sicher aus.
- Das Timing zählt: Die Wahrscheinlichkeit eines positiven Tests nimmt nach den ersten zwei Erkrankungstagen kontinuierlich ab.
- Die Probenqualität ist entscheidend; Nasenabstriche sind sensibler als Proben aus dem Rachenraum.
- Eine Labordiagnostik ist besonders sinnvoll bei schwerer Symptomatik oder wenn ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht (z. B. bei Schwangerschaft oder relevanten Vorerkrankungen). Sie sollte den Beginn einer gegebenenfalls notwendigen Therapie nicht verzögern.
- Wichtig: Bei einfachen Erkältungsbeschwerden wie Husten, Schnupfen oder Heiserkeit ist ein Influenzatest in der Regel keine Routine, sondern wird vor allem in besonderen Situationen eingesetzt (z. B. Risikoprofil oder schwerer Verlauf).
Ist Influenza sehr ansteckend und wie wird sie übertragen?
Influenza wird überwiegend in engem Kontakt übertragen. Das Risiko ist im Nahfeld am höchsten und nimmt mit der Entfernung ab.
- Beim Husten oder Niesen entstehen viele infektiöse Partikel, die auf Schleimhäute treffen oder eingeatmet werden können.
- Über Hände und kontaminierte Oberflächen ist eine Übertragung ebenfalls möglich, etwa wenn danach Mund oder Nase berührt werden.
- Ja, Influenza hat man sich schnell eingefangen.
Sind Grippe und Influenza das Gleiche und wie unterscheidet sich das vom grippalen Infekt?
Im Alltag meint „Grippe“ meist Influenza, also eine Infektion durch Influenza-A- oder Influenza-B-Viren. Ein grippaler Infekt ist eine Erkältung durch andere Erreger und verläuft oft milder. Wichtig: Influenza ist in der Regel keine „stärkere Erkältung“, sondern kann – vor allem bei Risikogruppen – deutlich schwerer verlaufen.
- Influenza beginnt häufig abrupt und „haut einen um“ (z. B. plötzliches Krankheitsgefühl, Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen); Erkältungen starten oft schleichender.
- Ein grippaler Infekt wird durch viele andere Viren ausgelöst (nicht durch Influenza-Viren) und verläuft häufig leichter, kann aber trotzdem unangenehm sein.
- Bei älteren oder immungeschwächten Menschen können Influenzasymptome weniger typisch sein; Fieber kann z. B. fehlen oder die Beschwerden wirken eher „erkältungsartig“.
- Weil sich Beschwerden überschneiden, lässt sich eine sichere Unterscheidung im Zweifel nur per Labordiagnostik treffen – besonders, wenn ein erhöhtes Risiko für Komplikationen besteht.
- Influenza-Viren verändern sich fortlaufend; deshalb kann man im Leben mehrfach erkranken.
Wie lange ist man krank bei Influenza und wann ist man wieder fit?
Viele Menschen sind mehrere Tage klar krank. Das die Erholung nach einer Grippe länger dauert als das Fieber ist nicht ungewöhnlich.
- Inkubationszeit: meist 1 bis 3 Tage bis zu den ersten Symptomen.
- Krankheitsdauer: in der Regel 5 bis 7 Tage, kann aber – je nach Konstitution, Risikofaktoren und Komplikationen – deutlich länger dauern.
- Dauer der Ansteckungsfähigkeit: im Mittel etwa 4 bis 5 Tage ab Symptombeginn; bei Kindern häufig länger. Eine Ansteckung vor Symptombeginn ist möglich.
Wann ist der schlimmste Tag bei Influenza?
Viele Menschen empfinden die ersten Tage mit Fieber, Husten und starken Gliederschmerzen als die härteste Phase. Eine echte Warnphase, die auf einen ernsten Verlauf hinweist, kann aber auch später auftreten.
- Wenn sich der Zustand nach kurzer Besserung wieder deutlich verschlechtert oder neue Beschwerden dazukommen, sollten Sie das ärztlich abklären.
- Bei schweren Verläufen wird eine Verschlechterung oft etwa 3 bis 10 Tage nach Symptombeginn beschrieben – besonders bei älteren Menschen und bei Vorerkrankungen.
- Warnzeichen sind z. B. Atemnot, zunehmende Schwäche, Brustschmerzen, Verwirrtheit oder anhaltend hohes Fieber.
Soll man mit Influenza zu Hause bleiben und was hilft im Alltag?
In der akuten Phase ist zu Hause bleiben der beste Schutz für Sie und Ihr Umfeld.

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- Bleiben Sie in der akuten Krankheitsphase zu Hause und halten Sie Bettruhe.
- Lüften Sie regelmäßig, waschen Sie Hände gründlich, und husten oder niesen Sie in die Armbeuge.
- Reduzieren Sie Kontakt zu Risikopersonen konsequent.
Welche Hausmittel können bei Influenza die Beschwerden lindern?
Hausmittel können Influenza nicht „wegzaubern“, aber sie können typische Beschwerden wie Halsschmerzen, Husten und Erschöpfung spürbar lindern. Wichtig ist, dass Sie dabei auf schonende, sichere Maßnahmen setzen und Warnzeichen ernst nehmen.
- Trinken und Wärme: Trinken Sie regelmäßig (Wasser, Tee, Brühe) und halten Sie sich warm; das unterstützt Kreislauf und Wohlbefinden.
- Ruhe und Schlaf: Gönnen Sie Ihrem Körper bewusst Erholung und vermeiden Sie Sport, bis Sie wieder stabil sind.
- Hals und Husten: Warme Getränke und (für Erwachsene) Honig können Reizhusten und Halsschmerzen lindern.
- Nase: Salz-Nasenspray oder Nasenspülungen können die Nasenatmung erleichtern; Raumluft eher kühl und gut gelüftet halten.
- Fieber/Schmerzen: Bei Bedarf können fiebersenkende oder schmerzlindernde Mittel helfen; bei Schwangerschaft, Kindern oder Vorerkrankungen am besten vorher ärztlich oder in der Apotheke abklären.
Wann ist die Grippeimpfung sinnvoll und warum jedes Jahr?
Die Impfung ist die wichtigste Präventionsmaßnahme gegen Influenza. Empfohlen wird sie vor Beginn der Saison und zwar jährlich, weil sich Influenza-Viren verändern und Impfstoffe angepasst werden.
- In Deutschland liegen Grippewellen meist im Winterhalbjahr und beginnen häufig nach dem Jahreswechsel; die Influenza-Aktivität steigt in vielen Jahren im Januar oder Februar deutlich an.
- Beste Zeit für die Impfung: vor Beginn der Saison, auf der Nordhalbkugel vorzugsweise im Oktober und November; wenn verpasst, dann so bald wie möglich nachholen.
- Bis zum vollen Schutz vergehen etwa 2 Wochen.
- Die Schutzwirkung schwankt je nach Saison und hängt unter anderem davon ab, wie gut der Impfstoff zu den zirkulierenden Viren passt.
- STIKO empfiehlt die jährliche Impfung unter anderem ab 60 Jahren, bei chronischen Erkrankungen und in der Schwangerschaft.

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Was bedeutet H3N2 und schützt die Impfung auch bei neuen Varianten?
H3N2 ist ein Subtyp von Influenza-A-Viren. Je nach Saison zirkulieren mehrere Typen und Subtypen, unter anderem auch A(H3N2).
- Subtypen werden nach Oberflächenstrukturen benannt (H und N), daher die Bezeichnung H3N2.
- Neue Varianten entstehen durch fortlaufende Veränderungen; deshalb wird der Impfstoff regelmäßig angepasst und es ist eine jährliche Impfung empfehlenswert.
- Auch wenn der Schutz nicht perfekt ist, bleibt Impfen besonders für Risikogruppen der wichtigste Schritt gegen schwere Verläufe.
Expertenstimmen zum Thema
Dr. Ralf Dürrwald (RKI-Ratgeber Influenza: Ansprechperson): Er betont die Bedeutung einer verlässlichen Überwachung der Grippeaktivität und konsequentem Infektionsschutz im Alltag. (RKI-Ratgeber Influenza, Stand: 05.12.2025)
Dr. Timothy M. Uyeki (Autor der Übersichtsarbeit „Influenza“): Er hebt hervor, dass Impfungen die wichtigste Präventionsmaßnahme sind und dass antivirale Medikamente – wenn sie indiziert sind – besonders früh wirksam eingesetzt werden sollten. (Übersichtsarbeit: Uyeki et al. 2022)
Prof. Maria Zambon (Ko-Autorin der Übersichtsarbeit „Influenza“): Sie erinnert daran, dass sich Influenzaviren fortlaufend verändern und dass Diagnostik und Surveillance zentral bleiben, um Saisons sinnvoll einzuordnen. (Übersichtsarbeit: Uyeki et al. 2022)
Medi-Helpster: Ärztliche Einordnung für Sie
Kurz und bündig
Was können Sie konkret tun?
- Wenn Sie jetzt typische Symptome haben: zu Hause bleiben, Kontakt zu Risikopersonen reduzieren, Warnzeichen beachten.
- Wenn es Ihnen um Vorbeugung geht: Impfung rechtzeitig einplanen (Okt/Nov), und bei verpasstem Termin so bald wie möglich nachholen (der volle Schutz baut sich nicht sofort auf, dauert ca. 2 Wochen).
- Impfstatus im Blick: Lassen Sie sich – wenn Sie zu einer empfohlenen Risikogrupperuppe gehören – jährlich gegen Influenza impfen und behalten Sie Ihren Impfstatus im Auge.
- Die Impfung ist keine Akutmaßnahme: Wenn Sie bereits typische Influenzasymptome haben und vermutlich schon infiziert sind, hilft die Impfung nicht mehr gegen diese aktuelle Erkrankung.
- Antivirale Therapie (ärztliche Entscheidung): Gehören Sie zu einer Risikogruppe (z. B. Schwangerschaft, höheres Alter, relevante Vorerkrankungen) oder wirken die Beschwerden ungewöhnlich schwer, klären Sie früh mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, ob ein antivirales Medikament sinnvoll ist.
- Übrigens: Rauchen verschlechtert Atemwege & Erholung!
FAQ
Im Alltag meint „Grippe“ meist Influenza (Influenza-A- oder -B-Viren), während ein grippaler Infekt eine Erkältung durch andere Erreger ist.
Typisch sind plötzlicher Beginn mit Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel- und/oder Kopfschmerzen.
Im Mittel etwa 4 bis 5 Tage ab Symptombeginn, bei Kindern häufig länger; eine Ansteckung vor Symptombeginn ist möglich.
Bleiben Sie in der akuten Phase zu Hause und reduzieren Sie Kontakte – besonders zu Risikopersonen. Ansteckend ist man im Mittel mehrere Tage ab Symptombeginn, bei Kindern oft länger. Ansteckung vor Symptomen ist möglich, d. h.: Sie sind mit Influenza infiziert, haben keine Symptome und fühlen sich fit – dennoch können Sie andere Menschen bereits anstecken.
Meist dauert die akute Erkrankung mehrere Tage (oft etwa 5 bis 7), und die ersten Tage mit Fieber und starkem Krankheitsgefühl werden häufig als die härteste Phase erlebt.
Ja. Ein negativer Schnelltest schließt Influenza nicht sicher aus. Bei der Testung spielt das Timing eine große Rolle: Nach den ersten Krankheitstagen sinkt die Wahrscheinlichkeit eines positiven Tests.
Das lässt sich nicht pauschal sagen, weil Schwere und Verlauf stark von der Saison und Ihrem persönlichen Risikoprofil (z. B. Schwangerschaft, Vorerkrankungen, Alter) abhängen.
Am besten vor der Saison (oft Oktober/November), Nachholen kann auch später sinnvoll sein, aber wenn Sie bereits typische Influenzasymptome haben, hilft die Impfung nicht mehr gegen diese aktuelle Erkrankung.
Ja, die Schutzwirkung schwankt je nach Saison und hängt unter anderem davon ab, wie gut der Impfstoff zu den zirkulierenden Viren passt. In der Regel verläuft Ihre Influenza-Infektion nach vorangegangener Impfung jedoch milder.
Was ist …? Begriffe kurz erklärt
Inkubationszeit: Zeit von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen; bei Influenza meist 1 bis 3 Tage.
Neuraminidasehemmer: Antivirale Medikamente (z. B. Oseltamivir, Zanamivir), die die Freisetzung neugebildeter Viren hemmen.
H3N2: Kurzform für einen Influenza-A-Subtyp, benannt nach Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N).
STIKO: Ständige Impfkommission in Deutschland; sie empfiehlt die jährliche Influenzaimpfung für definierte Gruppen.
Quellen
Belongia EA, Simpson MD, King JP, et al. Variable influenza vaccine effectiveness by subtype: a systematic review and meta-analysis of test-negative design studies. Lancet Infect Dis. 2016;16(8):942-951. doi:10.1016/S1473-3099(16)00129-8.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Informationen für GRIPPE (INFLUENZA): Bürgerinnen und Bürger. Stand: April 2018.
Robert Koch-Institut (RKI). RKI-Ratgeber Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren. Stand: 05.12.2025.
Uyeki TM, Hui DS, Zambon M, Wentworth DE, Monto AS. Influenza. Lancet. 2022;400(10353):693-706. doi:10.1016/S0140-6736(22)00982-5.
World Health Organization. Clinical practice guidelines for influenza. Geneva: WHO; 2024.

