Eichenprozessionsspinner: Was tun bei Raupendermatitis?

Zwei Reihen von Eichenprozessionsspinner-Raupen an einem Baumstamm im hellen Wald.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verursachen Hautausschlag, starken Juckreiz und Atemwegsbeschwerden. Häufig sogar, ohne dass man die Tiere überhaupt zu Gesicht bekommen hat. Von Mai bis Juli schweben die mikroskopisch kleinen Raupenhaare durch die Luft und landen unsichtbar auf Haut und Schleimhäuten. Wer die Symptome kennt, richtig reagiert und weiß, wann ein Arztbesuch nötig ist, ist gut gewappnet. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die sogenannte Raupendermatitis.

Schnelles Wissen

Das Wichtigste für Sie auf einen Blick:

✔ Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und können allergieähnliche Reaktionen auslösen.

✔ Ein direkter Kontakt mit der Raupe ist nicht nötig; die Härchen fliegen mit dem Wind mehrere hundert Meter weit.

✔ Typische Symptome sind Hautrötung, juckende Knoten oder Quaddeln an unbedeckten Körperstellen.

✔ Sofortmassnahme: Kleidung draussen wechseln, duschen, Haut nicht reiben.

✔ Die Raupenhaare bleiben bis zu zehn Jahre in der Umwelt aktiv, weil sie UV- und hitzeresistent sind.

✔ Leichte Hautreaktionen lassen sich mit Kortisonsalbe und Antihistaminika behandeln.

✔ Atemnot oder Schwindel nach Exposition sind ein Notfallsignal: sofort 112 rufen.

Was ist der Eichenprozessionsspinner und warum ist er gefährlich?

Der Eichenprozessionsspinner ist ein nachtaktiver Schmetterling, der vor allem an Eichen in lichten Wäldern, Parks, Alleen und Siedlungsgebieten lebt. Sein Name erklärt sich durch das Verhalten seiner Raupen: Sie ziehen in geordneten Prozessionen zu den Baumkronen, um dort in der Nacht an Eichenblättern zu fressen.

Gefährlich werden die Tiere ab dem vierten Raupenstadium, das in der Regel von Mitte Mai bis Ende Juni andauert. Dann entwickeln sie auf dem Rücken dichte Büschel aus winzigen Härchen, sogenannte Setae. Jede Raupe trägt im letzten Stadium bis zu 600.000 dieser Härchen. Sie brechen bei der leisesten Berührung ab, haben ideale Flugeigenschaften und können vom Wind mehrere hundert Meter weit getragen werden [1].

Das entscheidende Detail: Die abgebrochenen Härchen enthalten das Eiweissprotein Thaumetopoein, das toxisch-irritative Reaktionen an Haut und Schleimhäuten auslöst. Zusätzlich wirkt der Stoff histaminfreisetzend, was die heftigen Reaktionen erklärt [2]. Die Raupenhaare in alten Nestern können noch Jahre Reaktionen auslösen, etwa bei der Gartenarbeiten oder beim Kontakt mit Brennholz aus befallenen Forsten.

Der Klimawandel begünstigt milde Winter und trockene Frühjahre, was der Raupenpopulation entgegenkommt. Betroffen sind heute viele Bundesländer, darunter Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern.

Infobox: Was ist Histamin?

Histamin ist ein körpereigener Botenstoff. Es wird unter anderem in Immun- und Nervenzellen gespeichert und bei Bedarf freigesetzt. Histamin spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungen und allergischen Reaktionen. Es erweitert Blutgefäße und kann Schwellungen, Rötungen und Juckreiz auslösen. Außerdem beeinflusst es die Bildung von Magensäure, die Darmbewegung, den Appetit und den Schlaf-Wach-Rhythmus. Gebildet wird Histamin aus der Aminosäure Histidin. Es kommt zudem natürlicherweise in verschiedenen Lebensmitteln vor.

Wie erkennt man eine Raupendermatitis durch Eichenprozessionsspinner?

Eine Raupendermatitis, die nicht mit einer Allergie verwechselt werden darf, zeigt sich in drei typischen Formen:

  • Die häufigste ist eine irritativ-toxische Reaktion: Es entstehen dicht stehende, heftig juckende Knoten an unbedeckten Körperstellen wie Nacken, Gesicht, Unterarmen oder Unterschenkeln.
  • Die zweite Form sind knotige Veränderungen, die über mehrere Wochen bestehen bleiben.
  • Als dritte und seltenste Form kann eine Kontakturtikaria mit großflächigen Quaddeln auftreten [3].
Großflächige Hautrötung mit kleinen roten Flecken am rechten Rücken und Oberarm bei Raupendermatitis.

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Typisch ist das ungleichmäßige Verteilungsmuster der Hautveränderungen: Die Härchen treffen die Haut zufällig, weshalb die sichtbaren Hautveränderungen unregelmäßig angeordnet sind, also anders als bei einem Insektenstich, der immer an einer Stelle sitzt.

Die Symptome können verzögert auftreten, manchmal erst nach Stunden oder sogar Tagen, was die Diagnose erschwert. Wer sich zuvor im Freien aufgehalten hat und keine andere Ursache erkennt, sollte immer an den Eichenprozessionsspinner denken, besonders von Mai bis Ende Juli.

Muss man die Raupen der Eichenprozessionsspinner berührt haben?

Nein. Und das ist das Besondere an dieser Erkrankung. Die häufigste Übertragungsweise ist aerogen, also über die Luft. Die Raupenhärchen verteilen sich bei Wind weiträumig und landen auf Haut, Augen und in den Atemwegen, ohne dass man den Baum oder gar eine Raupe berührt hat. Auch der Aufenthalt in der Nähe befallener Eichen an windigen Tagen reicht aus, um Beschwerden zu bekommen [3].

Weitere Härchenquellen sind kontaminierte Kleidung, Gartenmöbel, Spielgeräte und Haustiere, die die Haerchen von Befallsgebieten ins Haus tragen. Selbst alte Raupennester an Bäumen bleiben eine Gefahrenquelle, weil die Härchen dort jahrelang erhalten bleiben und durch mechanische Einwirkung etwa beim Baumschnitt oder durch Sturm wieder aufgewirbelt werden.

Im Wald lauern auch noch andere Gefahren: Zecken!

Kleidung ausziehen und duschen

Kleidung zuerst ausziehen und zwar draußen, noch bevor Sie die Wohnung betreten. Bringen Sie kontaminierte Kleidung nicht in Innenräume. Danach duschen, um Härchen von Haut und Haaren zu spülen.

Beim Ausziehen ist Vorsicht geboten: Ziehen Sie die Kleidung so aus, das die Außenseite nach innen kommt und transportieren Sie sie in verschließbaren Beuteln zur Waschmaschine. Waschen Sie die Kleidung anschließend bei mindestens 60 Grad Celsius. Schuhe außen nass abwischen [1].

Sichtbare Härchen können Sie vor dem Duschen mit einem Klebestreifen von der Haut abnehmen. Wichtig: Nicht reiben oder kratzen! Dadurch bohren sich die Härchen tiefer in die Haut und verbreiten sich weiter.
Wenn die Raupenhaare in die Augen gelangt sind: Sofort reichlich mit klarem Wasser spülen und danach einen Augenarzt aufsuchen. Bindehautentzündungen mit Lichtempfindlichkeit und geschwollenen Augenlidern sind typische Folgen.

Wenn Beschwerden der Atemwege auftreten: Gehen Sie sofort aus dem Bereich heraus und zögern Sie nicht, ggf. über den Notruf 112 ärztliche Hilfe anzufordern.

Wie lange bleiben die Härchen der Eichenprozessionsspinner gefährlich?

Die Raupenhärchen des Eichenprozessionsspinners sind UV- und hitzeresistent. Sie bleiben laut Forschungsergebnissen bis zu zehn Jahre in der Umwelt aktiv und behalten dabei ihre Fähigkeit, Hautreaktionen auszulösen [3]. Das bedeutet: Nester an Bäumen, auch wenn die Raupen längst nicht mehr vorhanden sind, können bei Aufwirbelung noch Jahren später Beschwerden verursachen.

Aus diesem Grund gilt: Nester niemals selbst entfernen. Das Ablösen erfordert Spezialausrüstung wie Atemschutz, Schutzanzug und einen Sicherheitsstaubsauger der Staubklasse H und bleibt spezialisierten Bekämpfungsstellen vorbehalten [1].

Die Hauptgefährdungszeit liegt zwischen Mitte Mai und Ende Juni. Ein Restrisiko besteht aber das ganze Jahr, besonders in bekannten Befallsgebieten.

Wann reichen Selbstmaßnahmen, wann ist ärztliche Hilfe nötig?

Leichte Hautreaktionen wie juckende Knoten oder Rötungen ohne weitere Beschwerden können Sie zunächst selbst behandeln. Kortisonsalben aus der Apotheke lindern Entzündung und Juckreiz. Antihistaminika als Tablette helfen gegen den Histamineffekt des Nesselgiftes. Kühlende Gels oder feuchte Umschläge lindern den Juckreiz zusätzlich [2].

Einen Arzt sollten Sie aufsuchen bei:

  • starkem oder großflächigem Hautausschlag, der sich schnell ausbreitet
  • Bindehautentzündung, Lichtempfindlichkeit oder Augenschmerzen
  • Heiserkeit, Schluckbeschwerden oder Husten nach möglicher Exposition
  • Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwindel oder starkem Krankheitsgefühl
  • Beschwerden, die trotz Selbstbehandlung nach zwei bis drei Tagen nicht besser werden

Was gilt bei Atemnot oder allergischer Reaktion durch Eichenprozessionsspinner ?

Atemnot nach Exposition durch den Eichenprozessionsspinner ist ein Zeichen dafür, dass die Raupenhärchen in die Atemwege gelangt sind und dort Schwellungen, Bronchitis oder asthmaähnliche Reaktionen auslösen. In diesem Fall gilt: Verlassen Sie sofort den Bereich, suchen Sie frische Luft und rufen Sie den Rettungsdienst unter 112.

Schwere allergische Reaktionen mit Kreislaufbeschwerden, Erbrechen, Benommenheit und starker Atemnot sind beim Eichenprozessionsspinner selten, aber möglich. Das gilt insbesondere für Menschen, die bereits früher Reaktionen hatten und möglicherweise sensibilisiert sind. Jede erneute Exposition kann stärkere Reaktionen auslösen als die vorherige. Im Zweifelsfall: immer sofort 112 anrufen und nicht abwarten.

Atemnot kann auch durch Schimmelpilze ausgelöst werden

Expertenstimmen zu dem Thema

 Priv.-Doz. Dr. Dr. Alexander Gerber und Dr. Matthias Bundschuh vom Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main betonen vor allem die Vorbeugung: Befallene Bereiche sollten möglichst gemieden und Raupen oder Nester keinesfalls berührt werden. Wer dennoch Kontakt haben könnte, sollte Haut, Augen und Atemwege schützen (FFP2-Maske, Schutzbrille, körperbedeckende Schutzkleidung, Handschuhe – wie zu Corona-Zeiten!). Nach einem Aufenthalt in betroffenen Gebieten sind gründliches Händewaschen und ein vorsichtiger Umgang mit möglicherweise belasteter Kleidung wichtig. Gespinstnester sollten nur von geschulten Fachkräften entfernt werden, da dabei große Mengen Raupenhaare aufgewirbelt werden können.

Univ.-Prof. Dr. Harald Maier, Facharzt für Dermatologie und Venerologie mit Schwerpunkt Photobiologie und Umweltdermatologie an der Medizinischen Universität Wien, beschreibt in seiner detaillierten klinischen Übersichtsarbeit, dass keine der Hauterscheinungen der Raupendermatitis besonders typisch sind, vielmehr sind die Rötungen unspezifisch. Deshalb komme es vor allem darauf an, an die Möglichkeit einer Raupendermatitis überhaupt zu denken. Wenn ein Patient mit heftigem Juckreiz und asymmetrisch verteilten Hautrötungen in der Giftraupensaison in der Arztpraxis erscheint, sollte der Arzt gezielt nach einem Aufenthalt in einem Endemiegebiet fragen. Die Behandlung erfolge symptomatisch mit Antihistaminika und topischen Glukokortikoid-Mischungen; nur selten sei der Einsatz von systemischem Kortison als Tabletten indiziert.

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Kurz und bündig

Die Raupendermatitis klingt zunächst harmlos, kann aber bei wiederholtem Kontakt stärker ausfallen. Leichte Hautreaktionen lassen sich gut selbst behandeln. Wichtig ist vor allem, schnell zu handeln und Reiben zu vermeiden. Atemnot oder großflächige Reaktionen sind immer ein Zeichen ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Was können Sie konkret tun?

  • Befallsgebiete meiden: Halten Sie in bekannten Befallsgebieten mindestens 10 bis 15 Meter Abstand von befallenen Eichen. Nach Möglichkeit die Gegenden nicht aufsuchen.
  • Sofortmaßnahme einleiten: Kleidung draußen ausziehen, sorgfältig duschen und nicht rubbeln.
  • An der betroffenen Haut nicht kratzen: Das verteilt die Härchen und verstärkt die Reaktion.
  • Apotheke aufsuchen: Kortisonsalbe und Antihistaminika lindern leichte Beschwerden wirksam.
  • Nester melden, nicht anrühren: Hinweise auf Befallsgebiete können Sie beim Grünflächenamt oder der Gemeinde melden.
  • Haustiere beachten: Hunde und Katzen können Härchen ins Haus tragen und selbst betroffen sein.
  • Verdacht dokumentieren: Notieren Sie Aufenthaltsort und Uhrzeit, das hilft beim Arztgespräch.
Infografik zu Symptomen, Sofortmaßnahmen und Warnzeichen nach Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner.

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Was Sie beim Arztbesuch ansprechen können

  • Wo genau und wann haben Sie sich aufgehalten? Der Aufenthaltsort hilft dem Arzt bei der Diagnose.
  • Sind Ihre Beschwerden zeitverzögert aufgetreten, also erst Stunden oder Tage nach dem Aufenthalt?
  • Hatten Sie früheren Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner und waren die Reaktionen damals schwächer oder stärker?
  • Wann sollte ich bei einem Befall umgehend in die Notaufnahme?
  • Welche Medikamente sind für meine individuelle Situation geeignet und gibt es Wechselwirkungen zu beachten?
  • Ist eine allergologische Abklärung sinnvoll, falls ich immer wieder in Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner komme?

FAQ

Kann man eine Raupendermatitis bekommen, ohne in einen Wald gegangen zu sein?

Ja. Die Härchen fliegen mit dem Wind (bis zu über 500 m!) und können in Parks, Gärten, an Spielplätzen oder sogar auf Terrassen landen. Befallene Eichen gibt es auch im städtischen Bereich, nicht nur im Wald.

Wie lange dauern die Hautbeschwerden an?

Leichte Reaktionen klingen in der Regel nach wenigen Tagen ab. Hartnäckige knotige Formen können mehrere Wochen anhalten. Eine konsequente Behandlung mit Kortisonsalbe und Antihistaminika verkürzt die Dauer.

Können Kinder stärker betroffen sein als Erwachsene?

Kinder sind nicht zwingend stärker betroffen, jedoch häufiger exponiert, zum Beispiel beim Spielen im Freien. Ganze Kindergarten- oder Schulgruppen können in Befallsgebieten betroffen sein.

Ist die Reaktion eine echte Allergie?

Nein, meist handelt es sich um eine toxisch-irritative Reaktion auf das Protein Thaumetopoein. Diese ist keine klassische IgE-vermittelte Allergie, löst aber ähnliche Symptome aus. Schwere allergische Reaktionen durch den Eichenprozessionsspinner sind beschrieben, aber selten.

Hilft ein Antihistaminikum aus der Apotheke?

Ja, für leichte bis mittelschwere Reaktionen sind orale Antihistaminika (Tabletten) eine sinnvolle Ergänzung zur Kortisonsalbe. Sie dämpfen die histaminvermittelte Reaktion und lindern den Juckreiz.

Darf ich befallene Bäume im Garten selbst behandeln oder Raupennester entfernen?

Nein. Das Entfernen von Nestern erfordert Spezialausrüstung und bleibt spezialisierten Schädlingsbekämpfern vorbehalten. Eigene Versuche können zu massiver Exposition führen.

Sind auch Tiere gefährdet?

Ja. Hunde, Katzen und Pferde können ebenfalls von den Brennhärchen betroffen sein und Raupendermatitis oder Atemwegsbeschwerden entwickeln. Bei Verdacht sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Was ist …? – Begriffe kurz erklärt

Raupendermatitis (Lepidopterismus): Sammelbezeichnung für Hautreaktionen, die durch Kontakt mit den Brennhärchen von Schmetterlingsraupen entstehen. Beim Eichenprozessionsspinner gibt es drei Formen: toxisch-irritativ, knotig-persistierend und Kontakturtikaria.

Thaumetopoein: Ein hitze- und UV-resistentes Eiweissprotein, das in den Brennhärchen des Eichenprozessionsspinners gespeichert ist. Es setzt Histamin frei und löst toxische sowie irritative Reaktionen an Haut und Schleimhäuten aus.

Setae: Pfeilförmige Chitinhärchen der Raupen mit Widerhaken. Sie brechen schon bei leichter Berührung ab, bleiben im Gewebe stecken und verursachen dort lokale Entzündungsreaktionen.

Aerogene Übertragung: Übertragungsweg, bei dem die Härchen durch Luftströmungen transportiert werden  ähnlich wie Pollen beim Heuschnupfen.

Quellen

[1] Gerber A, Bundschuh M. Eichenprozessionsspinner. Eine aktuelle Übersicht. Zbl Arbeitsmed. 2014;64:193-194. doi: 10.1007/s40664-014-0029-1.

[2] Maier H, Spiegel W, Kinaciyan T, et al. The oak processionary caterpillar as the cause of an epidemic airborne disease: survey and analysis. Br J Dermatol. 2003;149(5):990-997.

[3] Maier H. Was kommt dort durch die Luft geflogen …? Die Gefährdung des Menschen durch die Gifthaare des Eichenprozessionsspinners. hautnah. 2021;20:56-61. doi: 10.1007/s12326-021-00421-1.

[4] Utikal J, Booken N, Peitsch WK, et al. Caterpillar dermatitis. An increasing dermatologic problem in warmer regions of Germany. Hautarzt. 2009;60:48-50.

[5] Gottschling S, Meyer S, Dill-Mueller D, et al. Outbreak report of airborne caterpillar dermatitis in a kindergarten. Dermatology. 2007;215:5-9.

[6] Maronna A, Stache H, Sticherling M. Lepidopterism – oak processionary caterpillar dermatitis: appearance after indirect out-of-season contact. J Dtsch Dermatol Ges. 2008;6:747-750.

[7] Fenk L, Vogel B, Horvath H. Dispersion of the bio-aerosol produced by the oak processionary moth. Aerobiologia. 2007;23:79-87. doi: 10.1007/s10453-007-9053-3.

[8] Berardi L, Battisti A, Negrisolo E. The allergic protein Tha p2 of processionary moths of the genus Thaumetopoea. Gene. 2015;574:317-324. doi: 10.1016/j.gene.2015.08.026.

[9] Mays JC. Toxic Caterpillars Invading Parts of London, Officials Warn. The New York Times. 28. April 2018. Zugriff: 24. Juni 2026.

Eichenprozessionsspinner: Was tun bei Raupendermatitis?
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